Aktuelles

HIGHVOLT KOLLOQUIUM – ZWISCHENRUF ʼ22

3. Mai 2022

Liebe Fachkollegen,

auch dieses Jahr wollen wir Sie im Nachgang zum HIGHVOLT KOLLOQUIUMʼ19 mit einem ZWISCHENRUF auf dem Laufenden halten. Durch die Pandemie, den Krieg in der Ukraine und die daraus folgenden politischen Veränderungen haben sich wesentliche Überzeugungen und Gewissheiten radikal verändert. So wird eine schnellstmögliche Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen angestrebt und dies bedingt noch schnellerer Veränderungen bei der Integration von erneuerbaren Ressourcen in die Energieerzeugung und insbesondere beim Ausbau der Leistungsfähigkeit unserer Übertragungs- und Verteilernetze.

Mit der Zunahme des weltweiten Energiebedarfs und dem Aufbau großer Erzeugungseinheiten auf Basis von Wind und Photovoltaik steigen die Zuwachsraten beim Ausbau der elektrischen Netze rasant. Kabelproduzenten erleben einen nie dagewesenen Boom mit dem Trend zu längeren Kabeln mit höherer Nennspannung. Ein zweiter Trend sind ploymerisolierte HVDC-Kabel mit Nennspannungen bis 525 kV. Als Beispiel können wir das Projekt Xlinks heranziehen:

Das Xlinks Morocco-UK Power Project kombiniert Großflächenkraftwerke auf Basis von Photovoltaik und Windkraftanlagen mit einem der leistungsstärksten Batteriespeicher weltweit. Es befindet sich in Marokko, in der Region Guelmim-Oued Noun, wo eine Fläche von ca. 1.500 km2 als Entwicklungsregion für erneuerbare Stromerzeugung ausgewiesen ist. Für Xlinks wird das Großflächenkraftwerk mit einem HGÜ-Unterseekabel über 3.800 km mit Großbritannien verbunden sein.

Dieses Projekt wird 10,5 GW nachhaltigen Strom aus Sonne und Wind erzeugen, um damit 3,6 GW grundlastfähig im britischen Netz anzubinden. Dies reicht aus, um bis 2030 über 7 Millionen britische Haushalte mit kostengünstiger, sauberer Energie zu versorgen.

HIGHVOLT liefert hier die komplette Mess- und Prüfausrüstung für neu zu schaffende HGÜ-Kabelwerke im Vereinigten Königreich. Hierbei müssen viele neue Herausforderungen gemeistert werden, wie z. B. die Qualitätssicherung von bis zu 140 km langen Kabelstücken.

Auch die Zustandsbewertung, insbesondere von DC-Kabeln, wird immer wichtiger, da die erwarteten Verfügbarkeiten deutlich niedriger sind als bei Freileitungen. Mit unserem neuen technischen Lösungen des Monitoring-Portfolios HiMON, haben wir Teststrecken installiert, um diese Technologien zum Online-Monitoring für den dauerhaften Einsatz zu qualifizieren.

Die Konsolidierung des Transformatorenmarkts neigt sich dem Ende zu. Weiter steigende Investitionsbedarfe im Übertragungs- und Verteilernetz zeichnen sich auch hier ab.

Um die neuen Aufgaben meistern zu können, wird für uns die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Instituten, Hochschulen und Universitäten immer wichtiger. Dabei ist viel technische Grundlagenarbeit notwendig, die sich dann insbesondere in der Normung und auch bei Patenten niederschlägt.

Daher wollen wir diesmal folgende Themen vorstellen:

  • DC-Verteilernetze in der Mittelspannung – Verwendung konventioneller AC-Kabel für einen erweiterten Spannungsbereich
  • Anwendung der Singularen Störungsrechnung für die Reduktion eines Microgrid-Modells
  • Konstruktion eines Prüfstandes zur laserbasierten Raumladungsmessung in polymeren Isolierstoffen

Ich hoffe, dass unser ZWISCHENRUF Sie bei bester Gesundheit erreicht, und würde mich freuen, wenn die Beiträge zu Diskussionen zwischen Kollegen und auch mit uns anregen. Ein ZWISCHENRUF soll Reaktionen provozieren, kommen Sie mit Ihren Wünschen, Anregungen und Themen auf uns zu!

Und zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache.
Das HIGHVOLT KOLLOQUIUMʼ23 findet vom 4. – 5. Mai in Dresden statt. Wir freuen uns, sie dort begrüßen zu dürfen, interessante Beiträge zu den neuesten Forschungen zu hören und gemeinsam zu diskutieren sowie am Abend eine gute Zeit zu verbringen.

Thomas Steiner
Technischer Direktor

Link zum Ankündigungsvideo auf YouTube


HIGHVOLT KOLLOQUIUM – ZWISCHENRUF ʼ21

25. Mai 2021

Liebe Fachkollegen,

auch dieses Jahr wollen wir Sie im Nachgang zum HIGHVOLT KOLLOQUIUMʼ19 mit einem ZWISCHENRUF auf dem Laufenden halten. Durch die Pandemie haben sich viele alltägliche Dinge verändert. So ist der Bedarf am Ausbau der elektrischen Netze weltweit weiter gestiegen und Inbetriebnahmen und Serviceeinsätze stellen jetzt eine ganz besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Mit dem gesellschaftlich notwendigen Ziel der CO2-Neutralität wird es weiterhin Veränderungen und viele neue Projekte vor allem in der Energieübertragung geben. Damit können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken.

In unseren Märkten dominiert weiter der Boom bei den Gleichspannungs-Übertragungsstrecken. Kabelhersteller und Produzenten von HGÜ-Systemen haben daher viele neue Aufgaben zu meistern, wovon der Beitrag von Younes Norouzi berichtet. HIGHVOLT leistet bei diesem Thema ebenfalls einen wesentlichen Beitrag, sei es bei der Qualitätssicherung im Werk, der Inbetriebnahme vor Ort oder auch beim Monitoring im Betrieb. Die Konsolidierung im Markt für Transformatoren neigt sich dem Ende, steigende Investitionsbedarfe im Übertragungs- und Verteilernetz zeichnen sich auch hier ab.

Um große und interessante Vorhaben erfolgreich meistern zu können, ist viel technische Hintergrundarbeit zum Beispiel in der Normung notwendig. Daher wollen wir diesmal zum Stand der Arbeiten an den horizontalen Prüfstandards der Hochspannungs-Prüf- und Messtechnik berichten.

Auch wenn sich viele Beteiligte in der Gremienarbeit bei IEC, IEEE, CIGRE, CIRED etc. jung und vital fühlen, nahm das Durchschnittsalter in den Gremien in den letzten Jahren stetig zu. Daher ist es für uns besonders wichtig, den Nachwuchs im Bereich der Ingenieurswissenschaften zu fördern. Seit vielen Jahren verleihen wir den HIGHVOLT-Preis für die jeweils beste Abschlussarbeit im Fachbereich Elektrotechnik der TU Dresden sowie der Hochschule Zittau/Görlitz. Den Preisträgern bieten wir hier ein Forum, ihre Arbeiten einem größeren Fachpublikum bekannt zu machen.

Ich hoffe, dass unser ZWISCHENRUF Sie bei bester Gesundheit erreicht, und würde mich freuen, wenn die Beiträge zu Diskussionen zwischen Kollegen und auch mit uns anregen. Ein ZWISCHENRUF soll Reaktionen provozieren, kommen Sie mit Ihren Wünschen, Anregungen und Themen auf uns zu!

Thomas Steiner
Technischer Direktor


HIGHVOLT KOLLOQUIUM – ZWISCHENRUF ʼ20

14. Mai 2020

Liebe Fachkollegen,

nach unserem erfolgreichen Treffen im vergangenen Jahr, wollten wir nicht vier Jahre warten, bis wir uns wieder austauschen können. Eine schnelllebige Welt erfordert zeitnahe Reaktionen auf neue Fragen und Herausforderungen. Daher wollen wir Sie mit diesem ZWISCHENRUF aus Ihrem Alltag kurz herausreißen und hoffentlich auch zu fachlichen Diskussionen anregen. Wir und unsere Partner stehen genau dafür bereit.

Ein Thema, das uns, unsere Kunden und deren Kunden umtreibt, ist zum Beispiel die Entscheidung für die 525-kV-DC-Kabeltechnologie in Deutschland. Ziel muss es sein, die Verfügbarkeit und Qualität der Kabelsysteme sowohl im Herstellungsprozess als auch im Praxiseinsatz zu gewährleisten. Neben den Prüfverfahren wird auch über Diagnosemethoden diskutiert. Hier muss das Wissen um die physikalischen Vorgänge bei Gleichspannung vertieft werden. Daraus entwickeln sich neue Methoden zur Auswertung von Messsignalen langer Übertragungsstrecken, wobei es in der Praxis um Lösungen für den Zugang zu Messstellen, der Koordination der Messsignale, Algorithmen zur Bewertung und Kombination verschiedener Betriebsparameter geht. Dafür gibt es neue Ansätze, die zunächst untersucht und bewertet werden müssen, und die wir mit unserem ZWISCHENRUF diskutieren möchten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für uns ist auch der Nachwuchs im Bereich der Ingenieurswissenschaften. Wir verleihen seit vielen Jahren den HIGHVOLT-Preis für die jeweils beste Abschlussarbeit im Fachbereich Elektrotechnik der TU Dresden und der HS Zittau/Görlitz. Deshalb wollen wir den jungen Akademikern ein Forum bieten, ihre Arbeiten einem größeren Fachpublikum bekannt zu machen.

Ich hoffe, dass unser ZWISCHENRUF Sie erreicht, Sie die Beiträge lesen und diese mit Ihren Kollegen und natürlich auch mit uns diskutieren. Sollten Sie Anregungen für weitere Themen oder Verbesserungsvorschläge haben: ein ZWISCHENRUF soll Reaktionen provozieren, kommen Sie auf uns zu!

Thomas Steiner
Technischer Direktor


Rückblick auf das HIGHVOLT KOLLOQUIUM '19

14. Mai 2019

Werte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

das HIGHVOLT KOLLOQUIUM ʼ19 ist Geschichte. Vielen Dank für Ihre Teilnahme, Danke auch für Ihre Vorträge, Poster und Wortmeldungen, die die Veranstaltung bereicherten.
Der komplette Tagungsband steht Ihnen nun auch zum Download bereit. Impressionen von der Veranstaltungen erhalten Sie ebenso nach Eingabe der Login-Daten.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen, spätestens zum nächsten HIGHVOLT KOLLOQUIUM im Mai 2023.

Thomas Steiner
Konferenzleiter


Der erste Veranstaltungstag im Rückblick

10. Mai 2019

Werte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

das HIGHVOLT KOLLOQUIUM begann gleich mit einer Neuheit, einer anregenden Impulsdiskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten und Vertretern der Energiewirtschaft. Den interessanten Vorträgen und der regen Diskussion folgte ein weiteres Novum, eine Podiumsdiskussion. Hier tauschten Wissenschaftler und Techniker ihre Ansichten und Erfahrungen aus. Bei Musik, Eis und Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre klang der erste Tag aus.

Ich wünsche uns einen genauso informativen und spannenden zweiten Tag.

Thomas Steiner
Konferenzleiter


Herzlich Willkommen zum HIGHVOLT KOLLOQUIUM 2019!

6. Mai 2019

Der Start unserer Konferenz rückt näher und wir freuen uns über die mehr als 180 eingegangenen Anmeldungen. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Anreise und am Donnerstag einen guten Start ins Kolloquium!

Ihr HIGHVOLT-Team


Informationen für Hochschulen und Universitäten

9. April 2019

Aufgrund der hohen Nachfrage und der regen Teilnahme beim vergangenen Mal veranstalten wir wieder eine Postersession. Hier haben Sie als Universitäten und Hochschulen erneut die Möglichkeit, sich und Ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen. Das beste Poster wird am Ende unseres Kolloquiums prämiert.